Späthscher Gutshof – Umbau und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude und Neubau eines Pavillons

Die denkmalgeschützten Gebäude sollten unter größtmöglichem Erhalt der historischen Bausubstanz eine neue Nutzung erhalten
Objektbeschreibung 

Der Späthsche Gutshof in Ketzin (Havel) besteht aus mehreren Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Zum einen ist dies das ehemalige Gutshaus und zum anderen der ehemalige Rinderstall. Beide Gebäude sind Mauerwerksbauten mit bauzeitlichen Deckenkonstruktionen. Hierzu zählen sowohl Holzbalkendecken als auch Kappendecken und Gussstützen. Die Dachkonstruktionen sind als Pfettendach (ehemaliger Rinderstall) und als Kehlbalkendach (ehemaliges Gutshaus) abgebunden.

Bauaufgabe 

Auf Grund der denkmalgeschützten Bausubstanz sollten die bestehenden Konstruktionen weitgehend erhalten bleiben und teilweise auch sichtbar sein. Vor Beginn der Baumaßnahmen wurden die Gebäude einer genauen Bestandsaufnahme unterzogen, um die vorhandene Substanz genau einschätzen zu können. Hierzu zählten auch Stellungnahmen zum Holzschutz und zu Schädigungen der hölzernen Konstruktionen.

Besonderheiten 

Die vorhandenen Tragelemente konnten auf Grund der neuen Nutzung nicht vollständig in das neue Tragwerkskonzept integriert werden. Es waren neue tragende Bauteile so in die Gebäude zu einzufügen, dass das ursprüngliche Aussehen nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Auftraggeber 
Dr. Helga Breuninger Berlin
Architekt 
whr architekten Paretz
Tragwerksplanung 
ingenieur.BÜROSTICH+ / Potsdam
Leistungsumfang 
Tragwerksplanung Lph 1-6
Herstellungskosten 
keine Angabe